Strompreise steigen kommendes Jahr – Der langsame Ausbau der Stromnetze wird für den Verbraucher teuer. Der Netzbetreiber Tennet erhöht seine Preise massiv – das schlägt am Ende auch auf die Stromrechnung durch.

Stromkunden müssen sich im kommenden Jahr auf eine höhere Rechnung einstellen. Der Stromnetzbetreiber Tennet erhöht massiv seine Preise und begründet dies mit den Folgekosten der Energiewende. „Unsere Netzentgelte werden zum Jahreswechsel um 80 Prozent steigen“, sagte Tennet-Chef Urban Keussen dem „Handelsblatt“ (Freitagsausgabe). Das schlage am Ende auch auf die Stromrechnung der Verbraucher durch.

30 Euro mehr für Drei-Personen-Haushalt

Nach Angaben Keussens werde ein Drei-Personen-Haushalt rund 30 Euro mehr im Jahr bezahlen müssen. „Hauptursache für den Anstieg ist, dass der Netzausbau nicht so schnell voran kommt wie der Zubau der Erneuerbaren. Das muss uns alarmieren“, sagte der Manager der Zeitung. Der Ausbau der Netze wird allerdings seit Jahren verzögert durch politischen Streit, lange Genehmigungsverfahren und Proteste entlang der geplanten Trassen.

Die Leitungen fehlen

Das Problem: Ohne einen deutlichen Netzausbau kommt die Energiewende nicht voran, Freilandleitungen sind vielerorts kaum durchsetzbar. Erdkabel sollen auf Dauer helfen. Ohne den Ausbau ist es schwierig, Sonnen- und vor allem den Windstrom aus dem Norden etwa in den Süden der Republik zu bekommen.

Quelle Tagesschau 22.9.2016

Solar Frontier, liefert CIS-Module für eine 1,4 MW Anlage auf dem Dach des Einkaufszentrums Il Centro in Arese in Italien

Solar Frontier Europe, eine Tochtergesellschaft von Solar Frontier, dem weltgrößten Anbieter von CIS-Solarlösungen, lieferte seine CIS-Module für eine Anlage auf dem Dach des Einkaufszentrums Il Centro in Arese in der Nähe der italienischen Metropole Mailand. Mit rund 200 Läden auf einer Fläche von 100.000 Quadratmetern ist dieses Einkaufszentrum das größte in Italien und eines der größten in Europa.