Varta erlöst 230 Millionen Euro mit Börsengang

Der zweite Anlauf des Batterieherstellers hat geklappt. Mit den Einnahmen aus dem Börsengang sollen unter anderem die Produktionskapazitäten der Varta Storage GmbH für die Herstellung von Photovoltaik-Heimspeichern weiter ausgebaut werden.

Mehr dazu bei PV Magazine……

Hohes Einsparpotential mit der Kombination PV-Anlage und Elektroauto!

   

Dass die Nutzung einer PV-Anlage zur Erzeugung von Strom für den Eigenverbrauch ein hohes Einsparpotential hat, wissen viele nicht. Deshalb möchten wir dies hier mit ein paar Zahlen an dem Beispiel einer Anlage auf einer Standardgarage kalkuliert mit 24 Cent / kWh Stromkosten verdeutlichen. Mit dem Anstieg der Stromkosten und mit weiter sinkenden Systempreisen für PV-Anlagen erhöht sich der wirtschaftliche Nutzen.

30/70 Regel:  Legt man diese Regel zu Grunde was heißt, dass 30% des erzeugten Stroms selbst verbraucht und 70% eingespeist wird, dann bekommt man über die Einspeisevergütung von 12 Cent/kWh über 60% der Investitionskosten erstattet. Die Stromkosten-Einsparungen durch den Eigenverbrauch bewegen sich in der Höhe der Investitionskosten, so dass die Einspeisevergütung als Gewinn übrigbleibt. Dabei sind die steuerlichen Vorteile durch die Abschreibungsmöglichkeit noch nicht berücksichtigt.

50/50 Regel:  Diese Regel sagt aus, dass 50% des erzeugten Stroms selbst verbraucht und 50% eingespeist wird. Mit dieser Variante bekommt man über die Einspeisevergütung von 12 Cent/kWh nur noch ca. 45% der Investitionskosten erstattet, jedoch erhöht der höhere Eigenverbrauch die Ersparnis auf ca. 130% der Investitionskosten. Mit dieser Variante erhöht sich der Überschuss auf 75% der Investitionskosten. Wird der Eigenverbrauch für die Nutzung eines Elektroautos verwendet, erhöht sich der wirtschaftliche Vorteil enorm, weil die Kosten für 100 km mit einem Elektroauto mit selbst erzeugten Solarstrom nur bei ca. 1,55 Euro liegen und im Vergleich zum Verbrennungsmotor (ca. 10,00 Euro) um das 6,5 fache niedriger sind. Die Betriebskosten eines Elektroautos liegen demnach auf 100 km um ca. 8,45 Euro niedriger.

Fazit: Egal ob der Eigenverbrauch im Haushalt oder durch ein Elektroauto verbraucht wird, die Investition in eine kleine Photovoltaik-Anlage ist in jedem Fall eine gute Kapitalanlage. Besonders wirtschaftlich jedoch ist der Eigenverbrauch mit einem Elektroauto. Der Eigenverbrauchsanteil lässt sich je nach Größe des Stromspeichers auf bis zu 100% steigern. Außerdem steigt Kapitalrendite um ca. 10 % und die Amortationszeit reduziert sich auf ca. 8,5 Jahre, geht man davon aus das die Batterie gemietet wird und während der Nutzungszeit nicht neu gekauft werden muss.

Berechnungen: Erfahren sie mehr dazu! Auf der 1. Seite unserer Homepage haben verschiedene Berechnungen mit Strompreisen von 24-29 Cent bei einem Eigenverbrauch von 30 und 50% ohne Stromspeicher, sowie 70 und 90% mit Stromspeicher bereitgestellt. In dem hier genannten Systemkosten sind die Montagekosten pauschal einkalkuliert.

EU sieht Speicher als Schlüsseltechnologie der Energieunion

Die EU-Kommission strebt eine gemeinsame europäische Produktion von Batteriezellen an. Den Auftakt dieser Initiative bildete ein Batteriegipfel in Brüssel. Europäische Hersteller und Politiker begrüßen den Vorstoß.

13. OKTOBER 2017 PETRA HANNEN

Die EU braucht eine großangelegte Batteriezellenproduktion für Elektroautos – und die Autoindustrie, Politik und Wissenschaft werden zusammenarbeiten, um das möglich zu machen. So fasst die EU-Kommission das Treffen zusammen, zu dem der für die Energieunion zuständige Kommissionsvizepräsident Maroš Šefčovic nach Brüssel eingeladen hatte. Der deutsche Wirtschaftsstaatssekretär Matthias Machnig nahm ebenso an dem Treffen teil (pv magazine berichtete) wie Unternehmensvertreter von BASF, Total, Continental, Siemens, Renault und Daimler. In einem nächsten Schritt sollen sich Arbeitsgruppen organisieren, um Themen wie Zuliefererkette und Finanzierung, Forschung und Innovation sowie Handelsfragen zu klären. Wie die EU-Kommission mitteilt, können Teilnehmer aus der Industrie innerhalb der Arbeitsgruppen die Führung übernehmen, Interesse bekunden oder als Berichterstatter dienen.

Potenzial für mehrere Produktionen in Europa

Für Maroš Šefčovic sind Batterien das Herzstück der industriellen Revolution. „Sie stellen eine Schlüsseltechnologie der Energieunion dar. Ihre Entwicklung und Produktion spielen eine strategische Rolle beim Übergang zu sauberer Mobilität und sauberen Energiesystemen“, sagte er zum Abschluss des Batteriegipfels. Die Mitgliedsstaaten seien entschlossen, möglichst schnell eine wettbewerbsfähige Batterie-Produktion in Europa aufzubauen. Daran sollen alle Unternehmen und Länder beteiligt werden, die sich für das gemeinsame Ziel einsetzen wollen. Aus Sicht der EU-Kommission gibt es genug Potenzial, um mehrere Produktionen in Europa aufzubauen: Prognosen zufolge würden Millionen von Batterien gebraucht, so dass daraus ein bedeutender Wirtschaftsfaktor aufgebaut werden könne.

Der Industrieverband Eurobat sowie der Schweizer Energiespeicher-Spezialist Leclanché haben die EU-Initiative begrüßt. Einer Mitteilung von Leclanché zufolge soll bis Februar 2018 eine Roadmap entwickelt werden, die den Weg zu einem starken Konsortium auf europäischer Ebene beschreibt, das sich in vielerlei Hinsicht an die vor 50 Jahren im Bereich Luft- und Raumfahrt geleistete Arbeit anlehnt. „Die Batterietechnologie ist entscheidend für die zukünftige Sicherheit der Energieversorgung Europas“, sagte Leclanché-CEO Anil Srivastava. Leclanché habe in den vergangenen Jahren viel in die erforderlichen industriellen Grundlagen investiert, um in diesem ehrgeizigen europäischen Vorhaben eine wichtige Rolle spielen zu können. Das Unternehmen freue sich darüber, dass die Europäische Kommission eine solch starke und klare Position eingenommen habe.

Wichtiger Differenzierungsfaktor bei der Elektromobilität

„Deutschland unterstützt seit langem eine Adressierung des Themas Batteriezellfertigung auf europäischer Ebene“, sagte Matthias Machnig, Staatssekretär im Bundeswirtschaftsminister, im Umfeld des Treffens. Für ihn ist die Ansiedlung der Batterie-Produktion in Deutschland und Europa ein bedeutendes wirtschafts- und industriepolitisches Thema. „Wir brauchen europäische Souveränität bei Schlüsseltechnologien“, sagte Machnig: „Die Batteriezelltechnik ist eine der wichtigsten Differenzierungsfaktoren bei der Elektromobilität.“ Deutschland könne nur Premiumhersteller bleiben, wenn es über eine eigenständige Fertigung für Batteriezellen verfüge.

Aktuell droht Deutschland bei der Batteriezellenfertigung den Anschluss an die Konkurrenz aus Asien und den USA zu verlieren. Allerdings gibt es bereits mehrere industrielle Initiativen, die den Aufbau von großen Batteriezellfertigungen in Europa planen. TerraE beispielsweise will im Gigawattmaßstab in Deutschland Lithium-Batteriezellen herstellen. Derzeit befindet sich das Projekt in der Planungsphase; die Produktion soll voraussichtlich Ende 2019 starten. Auch Northvolt und ABB haben bis 2020 den Bau einer großen Batteriefertigung in Schweden angekündigt.

EU: Keine Quote für Elektroautos

Eine Quote für Elektroautos wird die EU-Kommission übrigens nicht vorschlagen – die EU-Gesetzgebung sei immer technologieneutral gewesen und werde dies auch in Zukunft bleiben, heißt es in Brüssel. Geplant ist lediglich, im November einen Vorschlag zu neuen CO2-Standards für Autos und Kleintransporter für die Zeit nach 2020 vorzulegen. Die Kommission werde ehrgeizige, aber realistische Ziele stecken sowie kosteneffektive und technologisch neutrale Lösungen vorlegen.

 

Die Elektromobilität wird schnell kommen, selbst gegen den Widerstand aus Deutschland

  1. OKTOBER 2017 HANS-JOSEF FELL, EWG-PRÄSIDENT UND MITAUTOR EEG 2000

Wie weit andere Länder und vor allem große Firmen in der Umstellung auf Elektromobilität sind kommt in den großen deutschen Medien kaum vor. Zu sehr unterstützen sie noch den jahrzehntelangen Abwehrkampf der großen deutschen Automobilkonzerne gegen die Nullemissionsantriebe. Über den neuen Automobilkonzern Tesla aus den USA dringen dann schon mal offensive Meldungen durch, was sich aber an Dynamik in Fernost entwickelt wird hierzulande kaum wahrgenommen.

So hat der chinesische Marktführer BYD im letzten Jahr mehr als 100.000 reine E-Autos produziert und weltweit davon abgesetzt. Insgesamt hat BYD letztes Jahr 355.000 und bis August 2017 bereits 346.000 Autos mit neuer Antriebsform, also auch Hybridantriebe verkauft. Zum Vergleich: VW hat im letzten Jahr ca. 4.000.000 Autos in China verkauft (alles Benziner) und hat es gerade geschafft, mit Hilfe von Kanzlerin Merkel und Vizekanzler Gabriel die chinesische Regierung zu überreden, eine verbindliche Quote von 10% alternativer Antriebe um ein Jahr zu verschieben (statt 2018 nun 2019). Ob VW es schafft, im Jahre 2019 nun tatsächlich 400.000 Elektromobile abzusetzen, darf mehr als bezweifelt werden, da VW, Daimler und andere deutsche Konzerne ja ihre Ingenieurskunst in die Entwicklung krimineller Schadstoffsoftware legten, statt in die Entwicklung von Nullemissionsantrieben.

Das bedeutet, dass der Kampf gegen die hohe Luftverschmutzung in Chinas großen Städten um ein Jahr verlangsamt wurde. Ursache für die hohe Luftverschmutzung in Peking und anderen großen Städten sind ja gerade Autos mit Verbrennungsmotoren und Kohlekraftwerke, beides zu einem großen Teil aus deutschem Export. Wie offensiv aber chinesische Firmen an Luftreinhaltung und Klimaschutz arbeiten und an den Erfolg glauben, zeigt die Einschätzung von BYD Gründer und CEO Wang Chuanfu. So äußerte er kürzlich seine Einschätzung, dass bereits 2030 alle chinesischen Autos elektrifiziert sein werden, also reine E-Mobile oder Plug-In-Hybride.

(https://cleantechnica.com/2017/09/25/byd-expects-chinas-shift-electrified-vehicles-completed-just-decade/ (https://www.hans-josef-fell.de/content/index.php?subid=486&option=com_acymailing&ctrl=url&urlid=1033&mailid=528 ))

Europäische Hersteller sind hier meilenweit von solchen offensiven Strategien und damit natürlich auch solchen Einschätzungen entfernt.

Offener Brief an die Renault-Nissan Alliance zur Ladeinfrastruktur für E-Autos

In einem offenen Brief an die CEOs der Renault-Nissan Alliance, Carlos Ghosn und Hiroto Saikawa, appellieren daher Personen der Öffentlichkeit, Aktivisten, Gründer und viele andere an die Alliance, sich für einen besseren Ausbau einer Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge einzusetzen.

Der Brief hebt die sehr guten Elektrofahrzeuge, die Renault und Nissan anbieten, hervor. Dennoch wird ein Hindernis gesehen, warum sich viele Menschen trotz der offensichtlichen Vorteile kein Elektrofahrzeug anschaffen: die fehlende Ladeinfrastruktur über lange Distanzen. Ich selber fahre seit vier Jahren den Renault ZOE mit ungebrochener Begeisterung. Im offenen Brief, den auch ich unterzeichnet habe, werden Renault und Nissan aufgefordert, sich an das bestehende Schnellladenetz von Tesla anzuschließen. Denn Tesla sei offen für neue Partner in diesem System. Und da es die Bundesregierung bisher nicht geschafft hat, ein solches System aufzubauen, wäre die unternehmerische Initiative von Renault genau die Antwort auf das Versagen der Bundesregierung.

Den Brief finden Sie hier: https://cleantechnica.com/2017/08/28/open-letter-renault-nissan-alliance-regarding-supercharging/ (https://www.hans-josef-fell.de/content/index.php?subid=486&option=com_acymailing&ctrl=url&urlid=1034&mailid=528 )

Dabei wird immer noch oft behauptet, dass das E-Auto nicht ökologisch sei, weil der Strom dafür ja immer noch nicht zu 100 Prozent Ökostrom sei. Das können Sie selbst aber schnell ändern. Bauen Sie sich, sofern Sie es noch nicht haben, eine PV-Anlage um Ihr eigenes E-Mobil zu laden. Mit Strom von 1 m² Solaranlage kann man 1000 km im Jahr fahren.

Ein E-Auto braucht etwa 15 Kilowattstunden (kWh), um damit 100 km zu fahren. Ein Quadratmeter eines (1,7 Quadratmeter großen 250-Watt-) PV-Moduls liefert etwa 150 kWh Strom pro Jahr – also 10 x 15 kWh. Man braucht also nur etwa einen Quadratmeter Photovoltaik um so viel Strom zu produzieren, dass man damit 1.000 km E-Auto pro Jahr fahren kann, so rechnet es Daniel Bannasch von MetropolSolar in einer groben Rechnung vor.

6 Module mit insgesamt 1.500 Watt (1,5 kWp) benötigen eine Fläche von 10 Quadratmetern – also die Größe eines Carports. Der produzierte Strom reicht dann, um 10.000 km weit zu fahren.

Auch finanziell ist die MetropolSolar-Rechnung interessant: Eine Solaranlage mit 1,5 kWp kostet zur Zeit etwa 2.000 Euro fertig installiert. Auf 20 Jahre gerechnet wären das dann pro Jahr 100 Euro PV-Spritkosten für 10.000 Kilometer – also 1 Euro auf 100 Kilometer. Ein Verbrenner mit 7-8 Litern auf 100 Kilometer und 1,30-1,40 Euro pro Liter belastet den Autofahrer mit etwa 10 Euro Spritkosten auf 100 Kilometer. Macht ca. 1.000 Euro im Jahr bei 10.000 Kilometer. Nach dieser Rechnung ist es also 10 Mal so teuer ein Auto mit Benzin oder Diesel zu tanken wie mit PV-Strom.

Selbst wenn man berücksichtigt, dass die PV-Anlage im Tages- und Jahresverlauf den Strom nicht immer dann liefert, wenn er gerade fürs E-Auto gebraucht wird und man den kompletten Strom fürs E-Auto aus der Steckdose beziehen würde, hätte man beim aktuellen Strompreis von 25-30 Cent für die kWh nur rund 400 Euro jährliche Spritkosten für 10.000 Kilometer.

MetropolSolar ist übrigens gerade dabei das Buch von Tony Seba „Clean Disruption of Energy and Transportation“, in der deutschen Übersetzung unter dem Titel „Saubere Revolution 2030“ zu veröffentlichen (http://blog.metropolsolar.de/2017/09/tony-seba-saubere-revolution-2030/ (https://www.hans-josef-fell.de/content/index.php?subid=486&option=com_acymailing&ctrl=url&urlid=1035&mailid=528 )).

Auch Tony Seba rechnet vor, dass die saubere E-Mobilität viel schneller in die Welt kommen wird, als es VW, Daimler, Ford, General Motors und Kanzlerin Merkel glauben wollen. Tony Seba aus den USA sieht es damit ähnlich wie Wang Chuanfu von BYD aus China. Nur Deutschland wird dem nur noch hinterherschauen können und sich noch wundern, wie schnell die einst starke deutsche Automobilindustrie vor die Hunde geht.

— Der Autor Hans-Josef Fell saß für die Grünen von 1998 bis 2013 im Deutschen Bundestag. Der Energieexperte war im Jahr 2000 Mitautor des EEG. Nun ist er Präsident der Energy Watch Group (EWG). Mehr zu seiner Arbeit finden Sie unter www.hans-josef-fell.de. 

Quelle: PV-Magazine

PEO entwickelt flexibles Montagesystem für Garagen mit Flachdach!

Die TOP Lösung für kleine Flächen!

Im Hinblick auf die kommende Elektromobilität macht es einen Sinn, kleine Flächen von Garagen mit Flachdach zur Erzeugung von Solarstrom zu nutzen. Da dies mit herkömmlichen Montagesystemen so gut wie nicht möglich war, haben wir dafür ein flexibles System entwickelt, welches die Montage verschiedener Module ermöglicht und viele weitere Anwendungsmöglichkeiten bietet.

Flexibel in der Ausrichtung und Neigung!

Unser Ziel war es ein flexibles System zu entwickeln, mit dem wir sowohl die Ausrichtung und Neigung variabel gestallten können. RNX steht für Richtung und Neigung unbekannt (X). Mit ein und dem selben System können wir Modulfelder in 4 Richtungen und 4 Neigungswinkel (6, 10, 16, v) Grad installieren. Mit dem Neigungswinkel (v=variabel) können wir ihren individuellen Neigungswinkel ohne Aufpreis realisieren.

Modular in der Gestaltung der Modulfeldgröße!

Unser durchdachtes Kit-System ist die Basis für eine flexible Modulfeld Gestaltung. Egal ob sie die Module im Hoch– oder Querformat, je nachdem was für ihre Fläche am besten passt, installieren möchten, stellen wir die Lösung für das von ihnen gewünschte Modul mit den dafür benötigten standardisierten Kits zusammen.

Einfach zu installieren!

Unter einfach zu installieren verstehen wir das so wie bei IKEA, nur noch etwas einfacher. 🙂 Alle Teile sind genauestens vorgefertigt und müssen nur noch mit einfachen Werkzeugen zusammengeschraubt werden. Eine gut geschriebene Montageanleitung ist für uns selbstverständlich und im Falle des Falles steht ihnen ein Fachmann auch telefonisch zur Verfügung.

Viele andere Anwendungsmöglichkeiten!

Neben den Flachdächern von Haus und Garage eignet sich dieses System auch für den Garten oder für ein bereits vorhandenes Carport, bzw. eine Pergula usw. Das Rahmensystem lässt sich auch auf vorhandenen Holzkonstruktionen befestigten. Sprechen sie uns an, wir entwickeln Lösungen!

Mehr dazu erfahren sie unter dem folgende Link: PEO Montagesystem RNX für Flachdächer

 

TerraE bildet Konsortium für Gigawattfertigung für Lithium-Batteriezellen

17 Unternehmen und Forschungsinstitut haben sich mit TerraE zu einem Konsortium zusammengeschlossen. Ziel ist der Aufbau einer Großserienfertigung von Lithium-Ionen-Zellen an zwei Standorten in Deutschland.

Die TerraE-Holding Gmbh hat mit 17 Firmen und Forschungsinstituten ein Konsortium gebildet. Das konstituierende Treffen habe in der vergangenen Woche stattgefunden, teilte das Unternehmen am Montag mit. Ziel sei es, die Planung für den Bau einer Gigawattfertigung von Lithium-Ionen-Zellen in Deutschland voranzutreiben. Die Serienfertigung im großen Maßstab solle an zwei Standorten in Deutschland entstehen. Die Fabriken würden als sogenannte „Foundry“ betrieben. Dies bedeutet, dass TerraE die Fabriken baut und betreibt, und Kunden die Lithium-Ionen-Zellen ihrer Spezifikation dort fertigen lassen können, wie es weiter hieß.

Die Namen der beteiligten Firmen und Forschungsinstitute wurden zunächst nicht genannt. Dem Konsortium würden aber Unternehmen der gesamten Wertschöpfungskette angehören, darunter Infrastruktur-Fertigungs-Planer, Materialhersteller, Maschinenbau, Zellhersteller und industrielle Endkunden. Terra E sei zudem mit Partnern innerhalb und außerhalb des Konsortiums in Verhandlungen, um langfristig einen technologischen Vorsprung zu sichern. Zudem sollten nun auch die Gespräche mit potenziellen Kunden und Investoren beginnen. Besonders im Fokus stünden dabei die Unternehmen aus den Segmenten Industrie, Energiespeicherung und Elektromobilität, die zur strategischen Lieferabsicherung ein Interesse an einem Aufbau der Fertigung für Lithium-Batteriezellen in Deutschland hätten.

TerraE ist im Mai von Mitgliedern des Kompetenznetzwerks Lithium-Ionen- Batterien gegründet worden. Zu den Gründungsgesellschaftern des Unternehmens gehörten die BMZ Holding GmbH, Ulrich Ehmes, ehemaliger CEO des Schweizer Batterieherstellers Leclanché SA, und Holger Gritzka, bislang Manager beim Anlagenbauer Thyssen Krupp System Engineering. Letzterer übernahm die Geschäftsführung von TerraE übernehmen. Die Fertigungskapazitäten in dem neuen Werk sollen schrittweise auf bis zu 34 Gigawattstunden jährlich bis 2028 ausgebaut werden, wie es bei der Ankündigung im Mai hieß.

Quelle: pv-magazine, Sandra Enkhardt

BMW, Volkswagen und Daimler taumeln dem Abgrund so entgegen wie einst RWE und Eon. Schuld ist damals wie heute die Arroganz der Macht.

Kommentar von Michael Bauchmüller

Wenn eine Technologie so richtig den Bach runtergeht, wenn Konzerne um Geschäftsmodelle und Gewinne kämpfen – dann schlägt die Stunde der „Übergangstechnologie“. Das Alte soll den „Übergang“ ins Neue bahnen. So stellt sich das auch die deutsche Autoindustrie vor: Auf dem Weg in die verheißungsvolle Welt alternativer Antriebe seien Kolben und Zylinder, Benzin und Diesel noch eine Weile nötig. Moment mal, hatten wir das nicht eben erst?

Genau: bei den Stromkonzernen. Die sprachen auch jahrelang von einer „Brückentechnologie“: der Atomkraft. Angeblich sollte die noch bis in die Vierzigerjahre dieses Jahrhunderts helfen, den „Übergang“ in die ferne Welt des grünen Stroms zu bewerkstelligen. Doch die war plötzlich ganz nah – und einst mächtige Konzerne landeten in der Existenzkrise.

Mit diesem Schicksal sollten sich deutsche Automanager eingehender beschäftigen, denn die Parallelen sind frappierend. In beiden Fällen geht es um Industrien, die auf ihre Art systemrelevant sind. In der einen, weil ohne sichere Versorgung mit Strom nichts mehr läuft im Land, bei der anderen ihrer schieren Größe wegen: Ohne die Autoindustrie geht es Deutschland schlecht. Deshalb finden – oder fanden – beide in der Politik stets ein offenes Ohr. Die Energiewirtschaft konnte zeitweise ganze Gesetzespassagen in die Ministerien reichen; die Autoindustrie musste vor allzu strengen Auflagen nie zittern. Traumhafte Bedingungen für Konzerne – und deren Aktionäre.

Politik und Autoindustrie geben ein jämmerliches Bild ab

Jahrelang sollen deutsche Autobauer betrogen und sich illegal abgesprochen haben. Die Politik schaute zu und schützte sie vor strengeren Regeln. Jetzt steht der Ruf der Industrienation Deutschland auf dem Spiel. Kommentar von Cerstin Gammelin mehr …

Bei den Stromkonzernen beendete dieses Paradies nicht die Politik, sondern der Verbraucher. Ein paar Mal zu viel hatten die Unternehmen die Strompreise erhöht, ein bisschen zu selbstgewiss auf gute Beziehungen gesetzt. Als das Vertrauen der Kunden futsch war, setzte sich auch die Politik von den Unternehmen ab. Der schwarz-gelbe Atomausstieg ist nur der sichtbarste Beleg für eine Zerrüttung, die sich über Jahre angebahnt hatte. Nicht mehr lange, dann wird auch die deutsche Autoindustrie den Liebesentzug zu spüren bekommen. Die jüngste Krise hat für sie Züge von Fukushima.

Es war die Arroganz der Macht, die Deutschlands Stromkonzerne in den Abgrund blicken ließ. Während sie noch auf irgendwelche Brücken setzten, wuchs die Konkurrenz heran. 35 Prozent Ökostrom? Noch vor zehn Jahren galt das den damaligen Strom-Giganten als sicherer Blackout. Heute versuchen sie mühsam, in dem neuen Markt Fuß zu fassen. Wenn die Autokonzerne nicht aufpassen, wird die Elektromobilität für sie das, was Sonne und Wind für RWE und Eon wurde: ein Waterloo. Von wegen „Übergang“.

Die Autokonzerne überschätzen ihre eigene Rolle massiv

BMW, Volkswagen und Daimler reden zwar jetzt schon gern über die E-Autos. Aber gleich hinter dem ersten Komma beschwören sie deren Grenzen: geringe Reichweite, fehlende Ladesäulen, mangelnde Netze. Sie glauben, den künftigen Markt noch selber gestalten zu können – und überschätzen damit massiv ihre Rolle. Denn wenn sich die Politik abwendet, entscheiden andere über den Markt: die Kunden. Sie lernen gerade, dass selbst Rasenmäher und Staubsauger mit Batterien laufen. Warum dann nicht auch Autos? Vielleicht mit eigenem Solarstrom?

Am Anfang steht der Verlust von Vertrauen, das sollten all die Porsches, Daimlers und Audis nicht vergessen. Der Rest kommt viel schneller, als sie ahnen.

Quelle: Süddeutsche Zeitung

Mit LG Modulen holen sie mehr Power von ihrem Garagendach

Die TOP Lösung für Garagen mit Flachdach!  

Elektrofahrzeuge brauchen Strom, manche sogar viel Strom! Was liegt näher als diesen auf seinem Garagendach zu erzeugen und nicht nur das Auto damit zu laden, sondern zugleich den Haushalt zu versorgen. Da die Flächenwirkungsgrade der Modultechnologien noch sehr unterschiedlich sind und bis 50% differieren, macht es einen Sinn kleine Flächen mit leistungsstarken Modulen zu belegen.  Um die kleine Fläche einer Einzelgarage besser zur Eigenstromerzeugung nutzen zu können, haben wir uns entschieden das LG NeON2 Black 320 Watt Modul mit in unserer Angebot mit aufzunehmen. Fünf verschiedene Belegungsvarianten ermöglichen eine Leistung von 2,88 – 5,12 kWp von einem Garagendach.

Mehr Leistung!  

Die 320 Watt Module produzieren unter optimalen Bedingungen produzieren ca. 195 Watt /qm. An einem schönen Sonnentag kann ein PEO POWERSYSTEM bis 50 kWh Strom auf ihrem Garagendach produzieren und damit nicht nur ihr Elektroauto laden und sie damit günstig fahren, sondern zugleich den Eigenbedarf im Haus abdecken.

TOP Design und neue Cello Technologie!

Erfahren sie mehr über das Nadelstreifen Design und die Cello Technologie in dem sie das untere Bild anklicken. Dahinter verbirgt sich ein Link direkt zum Hersteller.

Folgend weitere hilfreiche Links mit vielen nützlichen Informationen:

Belegungsvarianten für Einzelgaragen mit Flachdach und LG NeON2 Black Modulen

PEO Montagesystem RNX für Flachdächer

 

Kunden haben gewählt: SOLARWATT Stromspeicher MyReserve ist „Produkt des Jahres“

Dresden, 20. April 2017 – Erneute Auszeichnung für SOLARWATT: Der Stromspeicher des Photovoltaik-Premiumherstellers ist von den Lesern der Fachzeitschrift elektrobörse smarthouse zum „Produkt des Jahres“ gekürt worden. Bei der diesjährigen Publikumswahl des Magazins belegte der MyReserve 800 von SOLARWATT in der Rubrik „Regenerative Energien“ den ersten Platz. Es ist der dritte renommierte Preis für den Photovoltaik-Systemanbieter in diesem Jahr. Zuvor war SOLARWATT bereits vom Markt- und Wirtschaftsforschungsunternehmen EuPD als „Top Brand PV“ sowie mit dem PV Magazine Award ausgezeichnet worden.

„Stromspeicher sind ein Meilenstein für den Erfolg der Energiewende, denn durch sie wird die dezentrale Energieversorgung mit sauberem Solarstrom Realität“, sagt SOLARWATT-Geschäftsführer Detlef Neuhaus. „Unserer Ansicht nach ist die Selbstversorgung mit Strom vom eigenen Dach viel mehr als nur ein Beitrag für den Klimaschutz. Sie ist auch eine Lösung, die sich wirtschaftlich für den Verbraucher lohnt, weil sie seine Stromkosten enorm senkt. Wir sind stolz, dass die Kunden unseren Ansatz mit dieser Auszeichnung bestätigen.“

Der Stromspeicher MyReserve basiert auf der Lithium-Ionen-Technologie und wird unter Verwendung der Gleichstrom-Technik direkt zwischen PV-Anlage und Wechselrichter installiert. Dies macht ihn besonders effizient, denn damit kommt es zu deutlich geringeren Wandlungsverlusten im System. Durch verschiedene Erweiterungslösungen kann der Speicher anforderungsgerecht an den Leistungs- und Kapazitätsbedarf eines Einfamilienhauses oder eines Kleingewerbes angepasst werden.
Die Prämisse der größtmöglichen Flexibilität wurde für die SOLARWATT Speicher der neuesten Generation konsequent weiterverfolgt: Der MyReserve Matrix, der ab Sommer 2017 auf den Markt kommen wird, ist ein vollständig modulares System, das nur noch aus zwei Komponenten besteht. Entsprechend dem Energiebedarf vor Ort können das Batteriemodul sowie das Modul mit dem Batteriemanagement-System und der Leistungselektronik nahezu unbegrenzt miteinander kombiniert werden – ein Novum in der Speicherbranche. Installateure können ihren Kunden damit eine wirtschaftlich optimal dimensionierte Speicherlösung anbieten. Gleichzeitig reduzieren sich für sie der Schulungs- und Installationsaufwand des Stromspeichers sowie die Lager- und Transportkosten.

Über SOLARWATT:
Die 1993 gegründete und weltweit tätige SOLARWATT GmbH mit Sitz in Dresden ist der führende deutsche Hersteller von Photovoltaiksystemen. Das Unternehmen ist europäischer Marktführer bei Glas-Glas-Solarmodulen und gehört zu den größten Anbietern von Stromspeichern. Alle Produkte werden in Deutschland hergestellt und überzeugen durch Premiumqualität. Seit mehreren Jahren kooperieren BMW i, Bosch und E.ON mit dem Mittelständler, der mittlerweile international mehr als 300 Mitarbeiter beschäftigt.
Weitere Informationen: www.solarwatt.de

Pressekontakt:       
Jens Secker
BrunoMedia GmbH
Martinsstraße 17
55116 Mainz
Telefon: +49 (0) 6131 9302833
Mail: secker@brunomedia.de

Private Haushalte messen Photovoltaik und Elektromobilen höchste Bedeutung für künftige Nutzung bei

30. März 2017 | von: EuPD Research

Eine Befragung von 1.000 privaten Haushalten stellt die aktuelle Relevanz von sogenannten „grünen Produkten“ für die Nutzung in privaten Haushalten dar. Der Nutzung von Photovoltaik-Anlagen und Elektromobilen wird hierbei die größte Bedeutung zugesprochen.

Bonn. Die privaten Haushalte sind bedeutender Akteur der Energiewende und werden zunehmend mit Angeboten von „grünen Produkten“ adressiert. Eine aktuelle Befragung des Bonner Markt- und Wirtschaftsforschungsunternehmens EuPD Research geht hierbei der Frage nach, wie die Bedeutung dieser Produkte durch die privaten Haushalte selbst eingeschätzt wird. Mit jeweils 57% der 1.000 befragten Haushalte werden Photovoltaik-Anlagen knapp vor Elektromobilen die größte Bedeutung zur Nutzung in privaten Haushalten zugeschrieben. An dritter Stelle im Ranking werden aus Sicht der Haushalte Stromspeicher angeführt. Weitere „grüne Produkte“ wie smarte Haushaltsgeräte werden der Untersuchung zufolge lediglich von einem Drittel der Befragten als bedeutsam im Hinblick auf die Nutzung in privaten Haushalten eingestuft.

„Wenngleich die Elektromobilität trotz des staatlichen Förderprogramms aktuell noch deutlich hinter den Erwartungen zurückbleibt, so zeigt diese Untersuchung, dass der Bürger Elektromobilität und erneuerbare Energiequellen als Einheit sieht“, so Dr. Martin Ammon, Leiter Energiewirtschaft bei EuPD Research. Der Umstand, dass der erneuerbare Strom am besten vom eigenen Dach kommen sollte, lässt sich in den Untersuchungsergebnissen ablesen. Nach der Art des Wohnens unterschieden, zeigt sich bei Hausbesitzern sogar ein Anteil von knapp zwei Dritteln, die der Photovoltaik eine hohe Bedeutung in der Nutzung zusprechen.

In 2017 führt EuPD Research erstmals eine deutschlandweite Untersuchung zum Thema „Energieversorger in der Energiewende“ durch. Die Vorstellung der Untersuchungsergebnisse und die Auszeichnung der besten Energieversorger Deutschlands finden am 1. Juni 2017 im Rahmen der Intersolar Europe statt. Initiatoren dieses Projektes sind Intersolar Europe, DCTI Deutsches CleanTech Institut und EuPD Research.