TerraE bildet Konsortium für Gigawattfertigung für Lithium-Batteriezellen

17 Unternehmen und Forschungsinstitut haben sich mit TerraE zu einem Konsortium zusammengeschlossen. Ziel ist der Aufbau einer Großserienfertigung von Lithium-Ionen-Zellen an zwei Standorten in Deutschland.

Die TerraE-Holding Gmbh hat mit 17 Firmen und Forschungsinstituten ein Konsortium gebildet. Das konstituierende Treffen habe in der vergangenen Woche stattgefunden, teilte das Unternehmen am Montag mit. Ziel sei es, die Planung für den Bau einer Gigawattfertigung von Lithium-Ionen-Zellen in Deutschland voranzutreiben. Die Serienfertigung im großen Maßstab solle an zwei Standorten in Deutschland entstehen. Die Fabriken würden als sogenannte „Foundry“ betrieben. Dies bedeutet, dass TerraE die Fabriken baut und betreibt, und Kunden die Lithium-Ionen-Zellen ihrer Spezifikation dort fertigen lassen können, wie es weiter hieß.

Die Namen der beteiligten Firmen und Forschungsinstitute wurden zunächst nicht genannt. Dem Konsortium würden aber Unternehmen der gesamten Wertschöpfungskette angehören, darunter Infrastruktur-Fertigungs-Planer, Materialhersteller, Maschinenbau, Zellhersteller und industrielle Endkunden. Terra E sei zudem mit Partnern innerhalb und außerhalb des Konsortiums in Verhandlungen, um langfristig einen technologischen Vorsprung zu sichern. Zudem sollten nun auch die Gespräche mit potenziellen Kunden und Investoren beginnen. Besonders im Fokus stünden dabei die Unternehmen aus den Segmenten Industrie, Energiespeicherung und Elektromobilität, die zur strategischen Lieferabsicherung ein Interesse an einem Aufbau der Fertigung für Lithium-Batteriezellen in Deutschland hätten.

TerraE ist im Mai von Mitgliedern des Kompetenznetzwerks Lithium-Ionen- Batterien gegründet worden. Zu den Gründungsgesellschaftern des Unternehmens gehörten die BMZ Holding GmbH, Ulrich Ehmes, ehemaliger CEO des Schweizer Batterieherstellers Leclanché SA, und Holger Gritzka, bislang Manager beim Anlagenbauer Thyssen Krupp System Engineering. Letzterer übernahm die Geschäftsführung von TerraE übernehmen. Die Fertigungskapazitäten in dem neuen Werk sollen schrittweise auf bis zu 34 Gigawattstunden jährlich bis 2028 ausgebaut werden, wie es bei der Ankündigung im Mai hieß.

Quelle: pv-magazine, Sandra Enkhardt

Erneuerbare decken 35 Prozent des Strombedarfs

In den ersten sechs Monaten haben einer aktuell vorgelegten Statistik von ZSW und BDEW die Photovoltaik-Anlagen in Deutschland insgesamt knapp 22 Milliarden Kilowattstunden Solarstrom produziert. Ein Zuwachs um 13,5 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum.

Der Anteil der erneuerbaren Energien an der Deckung des deutschen Strombedarfs ist im ersten Halbjahr 2017 um zwei auf 35 Prozent angestiegen. Die Windkraft trug am meisten dazu bei, gefolgt von der Biomasse und der Photovoltaik, wie die am Freitag vom Zentrum für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung Baden-Württemberg (ZSW) und dem Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) veröffentlichten vorläufigen Zahlen zeigen. Die Photovoltaik habe demnach im ersten Halbjahr um 13,5 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum zulegen können. Die Anlagen produzierten rund 21,9 Milliarden Kilowattstunden Solarstrom.

Die höchste Zuwachsrate ist nach der Statistik bei der Windkraft auf See verzeichnet worden. Die Anlagen produzierten 47,5 Prozent mehr als noch im ersten Halbjahr 2016. Insgesamt hätten die in Deutschland installierten Windkraftanlagen im ersten Halbjahr 39,4 Milliarden Kilowattstunden Strom produziert – ein Zuwachs um 13,6 Prozent. Der Beitrag der Biomasse habe sich um 2,2 Prozent auf 23,2 Milliarden Kilowattstunden erhöht. Ein Rückgang um 18 Prozent sei hingegen bei der Wasserkraft zu verzeichnen gewesen. Sie trug im ersten Halbjahr mit 9,4 Milliarden Kilowattstunden zur Deckung des Strombedarfs in Deutschland bei, wie es weiter hieß.

ZSW und BDEW sprachen von einer erfreulichen Entwicklung. Frithjof Staiß, geschäftsführendes Vorstandsmitglied des ZSW, ergänzte: „Dabei darf die Energieeffizienz als zentrale Säule nicht außer Acht gelassen werden. Denn die Rechnung ist denkbar einfach: nicht benötigte Energie muss nicht erst erzeugt werden.“ Beim BDEW dagegen sorgt man sich mehr um die Netze. „Um die immensen Kosten für die Stabilisierung der Netze zu senken, müssen Netzausbau und Erneuerbaren-Ausbau deutlich stärker miteinander verzahnt werden“, sagt Stefan Kapferer, Vorsitzender der Hauptgeschäftsführung des BDEW. Nach seiner Ansicht werden auch künftig konventionelle Kraftwerke zur Absicherung der Versorgungssicherheit gebraucht.

Quelle: pv-magazine, Sandra Enkhardt

BMW, Volkswagen und Daimler taumeln dem Abgrund so entgegen wie einst RWE und Eon. Schuld ist damals wie heute die Arroganz der Macht.

Kommentar von Michael Bauchmüller

Wenn eine Technologie so richtig den Bach runtergeht, wenn Konzerne um Geschäftsmodelle und Gewinne kämpfen – dann schlägt die Stunde der „Übergangstechnologie“. Das Alte soll den „Übergang“ ins Neue bahnen. So stellt sich das auch die deutsche Autoindustrie vor: Auf dem Weg in die verheißungsvolle Welt alternativer Antriebe seien Kolben und Zylinder, Benzin und Diesel noch eine Weile nötig. Moment mal, hatten wir das nicht eben erst?

Genau: bei den Stromkonzernen. Die sprachen auch jahrelang von einer „Brückentechnologie“: der Atomkraft. Angeblich sollte die noch bis in die Vierzigerjahre dieses Jahrhunderts helfen, den „Übergang“ in die ferne Welt des grünen Stroms zu bewerkstelligen. Doch die war plötzlich ganz nah – und einst mächtige Konzerne landeten in der Existenzkrise.

Mit diesem Schicksal sollten sich deutsche Automanager eingehender beschäftigen, denn die Parallelen sind frappierend. In beiden Fällen geht es um Industrien, die auf ihre Art systemrelevant sind. In der einen, weil ohne sichere Versorgung mit Strom nichts mehr läuft im Land, bei der anderen ihrer schieren Größe wegen: Ohne die Autoindustrie geht es Deutschland schlecht. Deshalb finden – oder fanden – beide in der Politik stets ein offenes Ohr. Die Energiewirtschaft konnte zeitweise ganze Gesetzespassagen in die Ministerien reichen; die Autoindustrie musste vor allzu strengen Auflagen nie zittern. Traumhafte Bedingungen für Konzerne – und deren Aktionäre.

Politik und Autoindustrie geben ein jämmerliches Bild ab

Jahrelang sollen deutsche Autobauer betrogen und sich illegal abgesprochen haben. Die Politik schaute zu und schützte sie vor strengeren Regeln. Jetzt steht der Ruf der Industrienation Deutschland auf dem Spiel. Kommentar von Cerstin Gammelin mehr …

Bei den Stromkonzernen beendete dieses Paradies nicht die Politik, sondern der Verbraucher. Ein paar Mal zu viel hatten die Unternehmen die Strompreise erhöht, ein bisschen zu selbstgewiss auf gute Beziehungen gesetzt. Als das Vertrauen der Kunden futsch war, setzte sich auch die Politik von den Unternehmen ab. Der schwarz-gelbe Atomausstieg ist nur der sichtbarste Beleg für eine Zerrüttung, die sich über Jahre angebahnt hatte. Nicht mehr lange, dann wird auch die deutsche Autoindustrie den Liebesentzug zu spüren bekommen. Die jüngste Krise hat für sie Züge von Fukushima.

Es war die Arroganz der Macht, die Deutschlands Stromkonzerne in den Abgrund blicken ließ. Während sie noch auf irgendwelche Brücken setzten, wuchs die Konkurrenz heran. 35 Prozent Ökostrom? Noch vor zehn Jahren galt das den damaligen Strom-Giganten als sicherer Blackout. Heute versuchen sie mühsam, in dem neuen Markt Fuß zu fassen. Wenn die Autokonzerne nicht aufpassen, wird die Elektromobilität für sie das, was Sonne und Wind für RWE und Eon wurde: ein Waterloo. Von wegen „Übergang“.

Die Autokonzerne überschätzen ihre eigene Rolle massiv

BMW, Volkswagen und Daimler reden zwar jetzt schon gern über die E-Autos. Aber gleich hinter dem ersten Komma beschwören sie deren Grenzen: geringe Reichweite, fehlende Ladesäulen, mangelnde Netze. Sie glauben, den künftigen Markt noch selber gestalten zu können – und überschätzen damit massiv ihre Rolle. Denn wenn sich die Politik abwendet, entscheiden andere über den Markt: die Kunden. Sie lernen gerade, dass selbst Rasenmäher und Staubsauger mit Batterien laufen. Warum dann nicht auch Autos? Vielleicht mit eigenem Solarstrom?

Am Anfang steht der Verlust von Vertrauen, das sollten all die Porsches, Daimlers und Audis nicht vergessen. Der Rest kommt viel schneller, als sie ahnen.

Quelle: Süddeutsche Zeitung

Mit LG Modulen holen sie mehr Power von ihrem Garagendach

Die TOP Lösung für Garagen mit Flachdach!  

Elektrofahrzeuge brauchen Strom, manche sogar viel Strom! Was liegt näher als diesen auf seinem Garagendach zu erzeugen und nicht nur das Auto damit zu laden, sondern zugleich den Haushalt zu versorgen. Da die Flächenwirkungsgrade der Modultechnologien noch sehr unterschiedlich sind und bis 50% differieren, macht es einen Sinn kleine Flächen mit leistungsstarken Modulen zu belegen.  Um die kleine Fläche einer Einzelgarage besser zur Eigenstromerzeugung nutzen zu können, haben wir uns entschieden das LG NeON2 Black 320 Watt Modul mit in unserer Angebot mit aufzunehmen. Fünf verschiedene Belegungsvarianten ermöglichen eine Leistung von 2,88 – 5,12 kWp von einem Garagendach.

Mehr Leistung!  

Die 320 Watt Module produzieren unter optimalen Bedingungen produzieren ca. 195 Watt /qm. An einem schönen Sonnentag kann ein PEO POWERSYSTEM bis 50 kWh Strom auf ihrem Garagendach produzieren und damit nicht nur ihr Elektroauto laden und sie damit günstig fahren, sondern zugleich den Eigenbedarf im Haus abdecken.

TOP Design und neue Cello Technologie!

Erfahren sie mehr über das Nadelstreifen Design und die Cello Technologie in dem sie das untere Bild anklicken. Dahinter verbirgt sich ein Link direkt zum Hersteller.

Folgend weitere hilfreiche Links mit vielen nützlichen Informationen:

Belegungsvarianten für Einzelgaragen mit Flachdach und LG NeON2 Black Modulen

PEO Montagesystem RNX für Flachdächer

 

PEO entwickelt eigenes Montagesystem für kleine Flachdächer (Haus, Garage, usw.)

Die TOP Lösung für kleine Flächen!

Im Hinblick auf die kommende Elektromobilität macht es einen Sinn, kleine Flächen, hier im Speziellen Flachdächer von Einzelgaragen zur Erzeugung von Solarstrom zu nutzen. Da dies mit herkömmlichen Montagesystemen so gut wie nicht möglich war, haben wir dafür ein flexibles System entwickelt, welches die Montage verschiedener Module ermöglicht und viele weitere Anwendungsmöglichkeiten bietet.

Flexibel in der Ausrichtung und Neigung!

Unser Ziel war es ein flexibles System zu entwickeln, mit dem wir sowohl die Ausrichtung und Neigung variabel gestallten können. RNX steht für Richtung und Neigung unbekannt (X). Mit ein und dem selben System können wir Modulfelder in 4 Richtungen und 4 Neigungswinkel (6, 10, 16, v) Grad installieren. Mit dem Neigungswinkel (v=variabel) können wir ihren individuellen Neigungswinkel ohne Aufpreis realisieren.

Modular in der Gestaltung der Modulfeldgröße!

Unser durchdachtes Kit-System ist die Basis für eine flexible Modulfeld Gestaltung. Egal ob sie die Module im Hoch– oder Querformat, je nachdem was für ihre Fläche am besten passt, installieren möchten, stellen wir die Lösung für das von ihnen gewünschte Modul mit den dafür benötigten standardisierten Kits zusammen.

Einfach zu installieren!

Unter einfach zu installieren verstehen wir das so wie bei IKEA, nur noch etwas einfacher. 🙂 Alle Teile sind genauestens vorgefertigt und müssen nur noch mit einfachen Werkzeugen zusammengeschraubt werden. Eine gut geschriebene Montageanleitung ist für uns selbstverständlich und im Falle des Falles steht ihnen ein Fachmann auch telefonisch zur Verfügung.

Viele andere Anwendungsmöglichkeiten!

Neben den Flachdächern von Haus und Garage eignet sich dieses System auch für den Garten oder für ein bereits vorhandenes Carport, bzw. eine Pergula usw. Das Rahmensystem lässt sich auch auf vorhandenen Holzkonstruktionen befestigten. Sprechen sie uns an, wir entwickeln Lösungen!

Mehr dazu erfahren sie unter dem folgende Link: PEO Montagesystem RNX für Flachdächer

 

EEG Umlage und Strompreisentwicklung

Relative Strompreisänderung jeweils im Vergleich zum Vorjahr. 2016 zahlten Verbraucher nach dieser Grafik 28,73 Cent pro Kilowattstunde.Grafik: pv magazine/Harald Schütt

In der Vergangenheit hat man einen kontinuierlichen Anstieg der Haushaltskundenpreise gesehen, nach 2006 im Mittel um vier Prozent pro Jahr. Während die Beschaffungskosten, das sind die Energiekosten im Großhandel, gesunken sind, stiegen die EEG-Umlage und die Netzentgelte deutlich an. Diese beiden Strompreiskomponenten machen heute bereits fast 50 Prozent des Gesamtpreises aus. Rechnet man die EEG-Umlage aus der Strompreisentwicklung heraus, stieg er pro Jahr im Mittel nur noch um 1,9 Prozent, das ist nur ein halber Prozentpunkt über der Inflationsrate. In Zukunft wird die EEG-Umlage rein durch den Zubau getrieben, jedoch nicht so stark ansteigen wie in den Boomjahren der Photovoltaik. Es gibt daher keine Grundlage, die vier Prozent jährlicher Steigerung auch für die Zukunft anzunehmen. Was lässt sich für die Zukunft noch sagen?

Die Beschaffungskosten sind abhängig von der Kapazitätsentwicklung, der Preisentwicklung für Brennstoffe wie Kohle und Gas und von politischen Entscheidungen wie einem Kohleausstieg oder einer CO2-Steuer. Trend: tendenziell eher stagnierend.

Rund 20 Prozent des Strompreises macht die EEG-Umlage aus. Ihre Höhe hängt davon ab, wie sich der Zubau vor allem von Offshore-Windkraftanlagen entwickelt, davon, dass ab 2020 die ersten Anlagen aus der Förderung herausfallen, weil sie schon 20 Jahre laufen. Sie hängt auch von der Höhe der Börsenstrompreise ab. Wenn Überlegungen umgesetzt werden, die EEG-Umlage anders zu finanzieren, sinkt der Aufschlag auf den Strompreis. Trend: tendenziell in den nächsten Jahren eher steigende Umlage, im Laufe der nächsten Dekade wieder fallend.

Benötigter Netzausbau und dessen Investitionskosten sowie die Kosten für Redispatch, Netzreserve und Einspeisemanagement führen zu steigenden Netzentgelten. Diese Ausgaben sind nötig, solange die Netze nicht ausreichend ausgebaut sind. Eine Vereinheitlichung der Netzentgelte könnte die Netzentgelte in einigen Regionen reduzieren, in anderen wiederum zusätzlich erhöhen. Aktuell wird darüber diskutiert, Netzentgelte weniger verbrauchsabhängig und stärker je Netzanschluss zu finanzieren. Das würde den Preis pro Kilowattstunde senken. Trend: tendenziell eher steigend.

Die Umlagen können auch dadurch steigen, dass neue eingeführt werden. Beispielsweise denkbar wäre eine „Ersatzmineralölsteuer“. Sie soll die Ausfälle kompensieren, die entstehen, wenn bei zunehmender Elektromobilität die Einnahmen aus der Mineralölsteuer zurückgehen. Trend: tendenziell eher steigend.

Dem entgegenwirken würde es, wenn die EEG-Umlage auf alle Sektoren(Verkehr, Strom, Wärme) aufgeschlagen würde. Trend: Umlage tendenziell stagnierend oder sogar sinkend.

Die Betrachtung der einzelnen Faktoren zeigt deutlich, wie komplex die Thematik ist – eine einfache Betrachtung der Vergangenheit reicht dabei nicht aus. Besonders die Abhängigkeit der Wirtschaftlichkeit von politischen Unwägbarkeiten über den langen Investitionszeitraum hinweg (Netzentgeltsystematik, EEG-Umlagen-Systematik) erhöhen die Unsicherheit. Ein Szenario, das die Strompreissteigerung der letzten zehn Jahre einfach in die Zukunft extrapoliert, ist nicht plausibler als andere Szenarien. (Angela Pietroni, Juni 2017)

Manz startet Joint-Venture mit chinesischen Partnern

In einem Joint-Venture mit den chinesischen Partnern Shanghai Electric Group und Shenhua Group will die Manz AG die Weiterentwicklung der CIGS-Technologie beschleunigen: NICE PV Research hat bereits die Arbeit aufgenommen.

Die Manz AG hat den Kaufpreis über 50Millionen Euro für ihr Tochterunternehmen Manz CIGS Technology GmbH erhalten. Hintergrund ist die strategische Zusammenarbeit mit den chinesischen Partnern Shanghai Electric Group und Shenhua Group. Wie der Reutlinger Photovoltaik-Anlagenbauer am Dienstag mitteilte, agierte die Manz CIGS Technology GmbH bis April als eigenständige Forschungsgesellschaft im Bereich der CIGS-Dünnschicht-Solartechnologie innerhalb der Manz AG. Mit den chinesischen Partnern sei vereinbart worden, dass Manz die Forschungsgesellschaft in ein gemeinschaftliches Forschungsunternehmen einbringe. Wie Manz weiter mitteilt, hat dieses Unternehmen mit Namen NICE PV Research im April bereits die Arbeit aufgenommen, nachdem die notwendige Genehmigung der chinesischen Behörden vorlag. Mit dem neuen Gemeinschaftsunternehmen sei die Grundlage für eine einzigartige Unternehmung als weltweit führende Forschungseinrichtung im Bereich der CIGS-Dünnschicht-Technologie gelegt worden. „Ziel des Joint-Ventures ist, die Weiterentwicklung der CIGS-Technologie zu beschleunigen, um damit Potenziale für eine weitere Steigerung des Wirkungsgrades zu heben und die Herstellungskosten weiter zu senken“, heißt es in der Pressemitteilung.

Neben dem Kaufpreis in Höhe von 50 Millionen Euro, den Manz nunmehr erhalten hat, waren Aufträge mit einem Gesamtvolumen von 263 Millionen Euro für die Manz AG weiterer Gegenstand der Vereinbarung rund um das neue Joint-Venture. Der Start der Bearbeitung dieser erteilten Großaufträge stehe bei Manz nun unmittelbar bevor. Der Reutlinger Photovoltaik-Anlagenbauer erwartet die dafür vereinbarte Anzahlung in Höhe von 79 Millionen Euro ebenfalls noch im Mai.

Petra Hannen (PV-Magazine, 9. Mai)

Kunden haben gewählt: SOLARWATT Stromspeicher MyReserve ist „Produkt des Jahres“

Dresden, 20. April 2017 – Erneute Auszeichnung für SOLARWATT: Der Stromspeicher des Photovoltaik-Premiumherstellers ist von den Lesern der Fachzeitschrift elektrobörse smarthouse zum „Produkt des Jahres“ gekürt worden. Bei der diesjährigen Publikumswahl des Magazins belegte der MyReserve 800 von SOLARWATT in der Rubrik „Regenerative Energien“ den ersten Platz. Es ist der dritte renommierte Preis für den Photovoltaik-Systemanbieter in diesem Jahr. Zuvor war SOLARWATT bereits vom Markt- und Wirtschaftsforschungsunternehmen EuPD als „Top Brand PV“ sowie mit dem PV Magazine Award ausgezeichnet worden.

„Stromspeicher sind ein Meilenstein für den Erfolg der Energiewende, denn durch sie wird die dezentrale Energieversorgung mit sauberem Solarstrom Realität“, sagt SOLARWATT-Geschäftsführer Detlef Neuhaus. „Unserer Ansicht nach ist die Selbstversorgung mit Strom vom eigenen Dach viel mehr als nur ein Beitrag für den Klimaschutz. Sie ist auch eine Lösung, die sich wirtschaftlich für den Verbraucher lohnt, weil sie seine Stromkosten enorm senkt. Wir sind stolz, dass die Kunden unseren Ansatz mit dieser Auszeichnung bestätigen.“

Der Stromspeicher MyReserve basiert auf der Lithium-Ionen-Technologie und wird unter Verwendung der Gleichstrom-Technik direkt zwischen PV-Anlage und Wechselrichter installiert. Dies macht ihn besonders effizient, denn damit kommt es zu deutlich geringeren Wandlungsverlusten im System. Durch verschiedene Erweiterungslösungen kann der Speicher anforderungsgerecht an den Leistungs- und Kapazitätsbedarf eines Einfamilienhauses oder eines Kleingewerbes angepasst werden.
Die Prämisse der größtmöglichen Flexibilität wurde für die SOLARWATT Speicher der neuesten Generation konsequent weiterverfolgt: Der MyReserve Matrix, der ab Sommer 2017 auf den Markt kommen wird, ist ein vollständig modulares System, das nur noch aus zwei Komponenten besteht. Entsprechend dem Energiebedarf vor Ort können das Batteriemodul sowie das Modul mit dem Batteriemanagement-System und der Leistungselektronik nahezu unbegrenzt miteinander kombiniert werden – ein Novum in der Speicherbranche. Installateure können ihren Kunden damit eine wirtschaftlich optimal dimensionierte Speicherlösung anbieten. Gleichzeitig reduzieren sich für sie der Schulungs- und Installationsaufwand des Stromspeichers sowie die Lager- und Transportkosten.

Über SOLARWATT:
Die 1993 gegründete und weltweit tätige SOLARWATT GmbH mit Sitz in Dresden ist der führende deutsche Hersteller von Photovoltaiksystemen. Das Unternehmen ist europäischer Marktführer bei Glas-Glas-Solarmodulen und gehört zu den größten Anbietern von Stromspeichern. Alle Produkte werden in Deutschland hergestellt und überzeugen durch Premiumqualität. Seit mehreren Jahren kooperieren BMW i, Bosch und E.ON mit dem Mittelständler, der mittlerweile international mehr als 300 Mitarbeiter beschäftigt.
Weitere Informationen: www.solarwatt.de

Pressekontakt:       
Jens Secker
BrunoMedia GmbH
Martinsstraße 17
55116 Mainz
Telefon: +49 (0) 6131 9302833
Mail: secker@brunomedia.de

Private Haushalte messen Photovoltaik und Elektromobilen höchste Bedeutung für künftige Nutzung bei

30. März 2017 | von: EuPD Research

Eine Befragung von 1.000 privaten Haushalten stellt die aktuelle Relevanz von sogenannten „grünen Produkten“ für die Nutzung in privaten Haushalten dar. Der Nutzung von Photovoltaik-Anlagen und Elektromobilen wird hierbei die größte Bedeutung zugesprochen.

Bonn. Die privaten Haushalte sind bedeutender Akteur der Energiewende und werden zunehmend mit Angeboten von „grünen Produkten“ adressiert. Eine aktuelle Befragung des Bonner Markt- und Wirtschaftsforschungsunternehmens EuPD Research geht hierbei der Frage nach, wie die Bedeutung dieser Produkte durch die privaten Haushalte selbst eingeschätzt wird. Mit jeweils 57% der 1.000 befragten Haushalte werden Photovoltaik-Anlagen knapp vor Elektromobilen die größte Bedeutung zur Nutzung in privaten Haushalten zugeschrieben. An dritter Stelle im Ranking werden aus Sicht der Haushalte Stromspeicher angeführt. Weitere „grüne Produkte“ wie smarte Haushaltsgeräte werden der Untersuchung zufolge lediglich von einem Drittel der Befragten als bedeutsam im Hinblick auf die Nutzung in privaten Haushalten eingestuft.

„Wenngleich die Elektromobilität trotz des staatlichen Förderprogramms aktuell noch deutlich hinter den Erwartungen zurückbleibt, so zeigt diese Untersuchung, dass der Bürger Elektromobilität und erneuerbare Energiequellen als Einheit sieht“, so Dr. Martin Ammon, Leiter Energiewirtschaft bei EuPD Research. Der Umstand, dass der erneuerbare Strom am besten vom eigenen Dach kommen sollte, lässt sich in den Untersuchungsergebnissen ablesen. Nach der Art des Wohnens unterschieden, zeigt sich bei Hausbesitzern sogar ein Anteil von knapp zwei Dritteln, die der Photovoltaik eine hohe Bedeutung in der Nutzung zusprechen.

In 2017 führt EuPD Research erstmals eine deutschlandweite Untersuchung zum Thema „Energieversorger in der Energiewende“ durch. Die Vorstellung der Untersuchungsergebnisse und die Auszeichnung der besten Energieversorger Deutschlands finden am 1. Juni 2017 im Rahmen der Intersolar Europe statt. Initiatoren dieses Projektes sind Intersolar Europe, DCTI Deutsches CleanTech Institut und EuPD Research.

 

Solarwatt steigert Umsatz auf 65 Millionen Euro

01. März 2017 | Märkte und Trends, Topnews

Der Dresdner Photovoltaik-Systemanbieter konnte im abgelaufenen Geschäftsjahr seinen Umsatz um etwa 30 Prozent erhöhen. Auch in diesem Jahr will Solarwatt mit seinen Glas-Glas-Solarmodulen und Photovoltaik-Heimspeichern weiter organisch wachsen.

Solarwatt hat im vergangenen Geschäftsjahr seinen Umsatz um 30 Prozent auf rund 65 Millionen Euro gesteigert. Zugleich sei die Zahl der Beschäftigten um 20 Prozent auf insgesamt 300 Mitarbeiter gewachsen, teilte der Photovoltaik-Systemanbieter am Mittwoch mit. Das Wachstum sei vor allem der Steigerung des Systemumsatzes zu verdanken, der sich gegenüber 2015 verdoppelt habe. Dieses organische Wachstum wolle Solarwatt auch in diesem Jahr fortsetzen. „Wir freuen uns, dass wir entgegen dem branchenweiten Trend schon seit mehreren Jahren ein stabiles Wachstum verzeichnen können. 2017 wollen wir einen weiteren Schritt nach vorne machen und unseren Umsatz auf rund 100 Millionen Euro erhöhen“, kündigte Solarwatt-Geschäftsführer Detlef Neuhaus an. Die Mitarbeiterzahl solle sich im Jahresverlauf auf etwa 340 erhöhen – dabei stünden vor allem die Bereiche Forschung und Entwicklung und Vertrieb im Fokus.

Dabei will Solarwatt sein Photovoltaik-Speichergeschäft in diesem Jahr weiter ausbauen. Nach der Markteinführung 2015 habe es mit dem „My Reserve“-Speicher einen Marktanteil von rund zehn Prozent in Deutschland erreicht. Im vergangenen Jahr seien etwa 2000 Photovoltaik-Heimspeicher abgesetzt werden; in diesem Jahr sollen es rund 5000 Geräte sein, sagte ein Sprecher auf Nachfrage von pv magazine. „Seit der Einführung unseres My Reserve-Speichers vor zwei Jahren haben wir kontinuierlich an seiner Weiterentwicklung gearbeitet. Auf der Fachmesse ees im Rahmen der Intersolar 2017 werden wir eine wegweisende Produktinnovation ausstellen“, so Neuhaus weiter. Zugleich solle der internationale Vertrieb ausgebaut werden. Nach Deutschland, Frankreich und den Niederlanden wolle Solarwatt den Photovoltaik-Heimspeicher nun auch in Spanien, Italien, Großbritannien und Australien auf den Markt bringen. Weitere Länder würden derzeit geprüft.

Neben den Photovoltaik-Heimspeichern setzt Solarwatt auch große Hoffnungen in seine Glas-Glas-Solarmodule. Die Fertigung in Dresden werde derzeit modernisiert. Mit neuen Maschinen wolle der Photovoltaik-Hersteller seinen Durchsatz deutlich beschleunigen. „Wir sind der einzige Systemanbieter, der sämtliche Produkte selbst entwickelt und in Deutschland produziert – das werden wir auch in Zukunft so beibehalten“, erklärte Neuhaus. (PV-Magazine, Sandra Enkhardt)